Feuerwehr News

Aktuelle Meldungen

  • Seit der Aufnahme der Arbeit am damaligen Sitz in Bonn-Bad Godesberg hat sich die Welt enorm weiterentwickelt und die Aufgaben an den Zivilschutz sind komplexer geworden.

  • Während Erwachsene bei einem Feuer die Flucht nach draußen antreten, verstecken sich Kinder häufig in ihrem Zimmer. Um der Feuerwehr die Suche etwas zu erleichtern, gibt es seit Jahren schon einen kleinen, leuchtend gelben Dreiecksaufkleber - den Kinderfinder.

  • Die Jüngsten der Warener Feuerwehr folgten einer Einladung zum traditionellen Lebkuchenhäuserbasteln. Mit Präsenten vom Weihnachtsmann und den zauberhaften Knusperhäuschen ging´s beschwingt zurück zur Wache.

  • Ab sofort werden Feuerwehr-Fahrzeuge von Ziegler auch im kroatischen Kutina produziert. Die ersten Fahrzeuge wurden bereits ausgeliefert.

  • Im Juli war Anna-Katharina Jantschke aus Witten mit dem Auto auf dem Weg nach Hause. Dort wurde sie nahe der Knappensiedlung auf einen gestürzten Radfahrer aufmerksam und begann sofort, den leblosen Mann zu reanimieren. Für ihren vorbildlichen Einsatz haben Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) Anna-Katharina Jantschke aus Witten zum „Held der Straße“ des Monats Oktober 2018 gekürt.

 

 

 

Volker Salzwedel wurde im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus in Bad Ems von Landrat Frank Puchtler mit dem goldenem Feuerwehrehrenzeichen (mit Eichenlaubkranz) für 45-jährigen ehrenamtlichen Feuerwehrdienst ausgezeichnet. Neben der Anstecknadel erhielt er eine Dankesurkunde, die vom Rheinland-pfälzischem Innenminister Roger Lewentz gezeichnet wurde.

Auch Ortsbürgermeister Christoph Linscheid nahm an der Verleihung im Kreishaus teil und sprach im Namen der Weinäherer Bürger Dank aus und überreichte ein Präsent als Anerkennung für die Leistungen.

Im Mai 1973, im Alter von 16 Jahren trat Volker der Weinährer Wehr bei und ist bis heute aktiv. In den 45 Jahren Dienstzeit hat Volker fast jeden angebotenen Lehrgang absolviert. Darunter Ausbildungen zur Höhenrettung, Atemschutz oder Maschnist.

Bereits am 07. Januar 1978 bis 06.01.1979 übernahm er interimsweise die Funktion des stellvertretendem Wehrführers unter Wehrführer Kurt Schliemann.

Im Jahr 1999 erklärte er sich wiederum bereit, die Funktion des stellvertretendem Wehrführers zusammen mit Wehrführer Horst Thomas zu übernehmen und blieb in dieser Funktion bis zum 10.01.2015 im Amt, um die Funktion dann in jüngere Hände, an Florian Schliemann zu übergeben.

Im Jahr 1976 wurde Volker in den Vorstand der Wehr berufen und war 39 Jahre in verschiedenen Funktionen tätig. Unter anderem als Schriftführer und als stellvertretender Vorsitzender. Entscheidend ist, dass er sich in dieser Zeit mit guten Ideen einbrachte und die Entwicklung der Einheit Weinähr entscheidet mitgestaltete.

Besonders hervorzuheben ist auch, dass er sich immer noch liebevoll um unser altes Gerätehaus kümmert und dies mit viel handwerklichem Geschick ,,zusammenhält.‘‘

Es ist beeindruckend, dass in all dieser Zeit selten eine Übung verpasst hat und nahezu an jeder der im zwei Wochen-Rhythmus stattfindenden Übungen anwesend war. Wobei auch zu erwähnen ist, dass er einen Großteil dieser Übungen gestaltet und auch geleitet hat.

Solche Menschen sind ein Glücksfall und mit einer der Gründe, warum Feuerwehrdienst etwas ganz Besonderes ist. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Jahre.

Neuigkeiten


Lieber Weinährer,

wir möchten Euch mit diesem Informationsschreiben über die Tätigkeiten Eurer Feuerwehr informieren und auf dem Laufenden halten.

Es dürfte jedem bekannt sein, dass aktuell durch die Fusion der beiden Verbandsgemeinden zu einer neuen größeren Verbandsgemeinde, viele Änderungen auf uns zukommen. Dies betrifft selbstverständlich auch die Feuerwehren. Zusammen mit den politisch Verantwortlichen, werden momentan Konzepte entwickelt, um die Feuerwehren der Verbandsgemeinden Bad Ems und Nassau zusammenzuführen. 

Wir vertreten hier die Meinung, dass die Feuerwehr auf den Dörfern unverzichtbar ist und weit über den Brand- und Katastrophenschutz für die Ortschaften anpacken und das Dorfleben bereichern.

Wir möchten klarstellen, dass wir unseren ,,Hobby‘‘ Feuerwehr mit Leidenschaft und großem Engagement nachgehen. Wir machen dies unentgeltlich und ehrenamtlich. Sobald Hilfe benötigt wird, helfen wir wo wir können. Dafür haben wir sehr viele Übungen abgehalten, Lehrgänge besucht und uns in theoretischen Unterricht Wissen angeeignet. Wenn in Weinähr etwas passiert, oder jemand Hilfe benötigt, sind wir bereit. 

Was mittlerweile vom Gesetzgeber und den Unfallversicherungen von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren verlangt wird, ist äußerst anspruchsvoll. Feuerwehr ist kein normales Hobby, denn wir trainieren für den Ernstfall. Leider sind nicht mehr so viele Menschen bereit, eine solche Verpflichtung einzugehen oder schaffen es aus beruflichen oder privaten Gründen nicht.

Durch schrumpfende Mitgliederzahlen deutschlandweit stehen Kommunen und damit ganz direkt die Bevölkerung, vor enormen Problemen. Ohne die Freiwilligen Feuerwehren können wir unser weltweit beachtetes Rettungs- und Hilfeleistungswesen nicht aufrechterhalten.

Wir möchten diesem Problem mit der Gründung einer Jugendfeuerwehr entgegenwirken. Wir hoffen damit jungen Menschen näherzubringen, was für einen wertvollen und wichtigen Beitrag sie mit dem Engagement in den

Feuerwehren leisten können.  Wir hoffen, dass auch Sie Ihre Kinder ermutigen können, sich für den Feuerwehrdienst zu interessieren.

Unterstützen Sie unser Engagement mit Ihrer Mitgliedschaft. Entweder als förderndes Mitglied, durch Ihren Jahresbeitrag, oder packen Sie selbst mit an. Wir freuen uns über Unterstützung und Solidarität.


Vereinsarbeit:

Auf einer außerordentlichen Sitzung im März wurde die Vereinsführung bei geheimer Wahl, ohne Gegenstimmen bestätigt. Vorsitzender bleibt Bastian Salzwedel und Stellvertreter Florin Schliemann. Auch Kassierer Michael Schuck wurde ohne Gegenstimme im Amt bestätigt. Die neuen Beisitzenden sind Maximilian Schwinge und Niklas Ramseger. Der Vorstand ist somit komplett.

Im Anschluss an die Wahl wurden zwei Kameraden aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Markus Back und Patrick Scheibe erhielten aus der Hand von Wehrführer Salzwedel die Entpflichtungsurkunden sowie eine Flasche Wein mit Sonderprägung, er sprach außerdem Dank für die langjährigen Dienste in der Wehr aus. Kamerad Patrick war 23 Jahre und Markus 21 Jahre aktiv in der Wehr, beide Kameraden beenden den aktiven Dienst aus persönlichen Gründen. Die beiden Kameraden bedankten sich für die tolle Zeit in der Wehr und versprachen Ihren ,,Ausstand‘‘ bei späterer Gelegenheit und guten Wetter zu geben.

Außer den beiden Entpflichtungen gab es noch zwei Beförderungen. Die Kameraden Maximilian Schwinge und Niklas Ramseger wurden vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann befördert und erhielten eine entsprechende Beförderungsurkunde, sowie passende Dienstgrababzeichen aufgesteckt. 


Aktuelles zum Feuerwehrgerätehaus:

Bereits im Februar dieses Jahres gab es einen Vororttermin am jetzigen Feuerwehrgerätehaus, da der Zustand weiter Probleme verursacht und als nicht mehr tragbar empfunden wird.

An dem Termin nahmen neben Verbandsgemeindebürgermeister (jetzt beauftragte Person) Udo Rau, Vertreter des Weinährer Ortsgemeinderates, der Verbandsgemeindeverwaltung, samt deren Bauverwaltung und einige Feuerwehrkameraden teil.

Teile des Schieferdachs lösen sich und fallen auf den darunter befindlichen Gehweg, wo unsere Kinder in den Kindergarten- und Schulbus ein- und austeigen. Das nun fast 100 Jahre alte Dach ist marode und das Holz fault unter dem Schiefer, so dass sich einige Löcher gebildet haben und es reinregnet. Auch ist das Gerätehaus unbeheizt und das Mauerwerk feucht, so dass sich in der Vergangenheit Schimmel an der Einsatzkleidung gebildet hat. Zudem können die Atemschutzgeräte auf dem Löschfahrzeug bei kalten Temperaturen nicht eingesetzt werden, da die Geräte bei Temperaturen unter 8°C nicht einsatzfähig sind und der Flaschendruck stark abnimmt.

Probleme macht auch der geringe Platz, um sich für den Einsatz schnell anzukleiden. Um die Feuerwehrschutzausrüstung anzulegen, muss immer erst das Fahrzeug aus der Halle gefahren werden. Somit erfolgt das Umziehen mit freier Sicht auf die Hauptstraße und im Winter bei frostigen Temperaturen, in feuchte und kalte Einsatzleidung.

Weitere Mängel sind, dass keine ausreichend dimensionierte Werkstatt und kein adäquater Lagerbereich für die Ausrüstung vorhanden ist. Grade in den vergangenen Jahren haben sich die Wartungs- und Prüfungsrichtlinien drastisch geändert und der Wartungs- und Dokumentationsaufwand ist enorm gestiegen. 

Nicht zuletzt haben auch der Mannschafts- bzw. Schulungsraum sowie die Sanitäranlagen dringenden renovierungsbedarf.

Da das alte Gebäude bereits auf den Grundstücksgrenzen steht, ist ein Ausbau nicht möglich. Auch die Stellfläche für das Einsatzfahrzug entspricht nicht mehr den heutigen Erfordernissen und Sicherheitsvorschriften.

Man ist sich einig, dass hier nur ein Neubau in Betracht kommt.

Die Weinährer Wehr hat zusammen mit dem Gemeinderat bereits passende Grundstücke gefunden, um den dringend notwendigen Neubau zu realisieren.  Die nächsten Schritte müssen nun von der Verbandsgemeindeverwaltung und der Politik ausgehen.

Wir haben die Absicht alle über Neuigkeiten zu informieren.

112. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Weinähr

Die Freiwillige Feuerwehr Weinähr lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung für Samstag, 13. Januar um 19:30 ins Weinährer Rathaus ein.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung durch den Wehrführer
2. Totenehrung
3. Feststellen der ordnungsgemäßen Ladung und Tagesordnung
4. Jahresbericht des Wehrführers
5. Kassenbericht der Kassenprüfer 
6. Entlastung des Vorstandes und Kassierers
7. Jahresplanung 2018
8. Sonstiges, Aussprache
 

Bastian Salzwedel
Wehrführer

Termine 2018

Die Termine für das Jahr 2018 sind ab jetzt unter der Rubrik Termine zu finden.

111. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weinähr

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Wehrführer Bastian Salzwedel einigen verdienten Kameraden den Dank der Wehr aussprechen.

Hauptfeuerwehrmann Markus Back wurde für 20-jährige aktive Tätigkeit geehrt und erhielt eine Dankesurkunde aus der Hand des Wehrführers. Markus ist seit 17 Jahren im Vorstand tätig und Schriftführer der Wehr. Die beiden Kameraden Hauptfeuerwehrmann Mike Mertlich und Hauptfeuerwehrmann Michael Schuck, wurden für 30-jährige aktive Tätigkeit in der Feuerwehr geehrt und erhielten auch eine entsprechende Dankesurkunde. Michael ist seit 2005 im Vorstand des Vereins und Kassenwart der Feuerwehr. Mike ist ebenfalls im Vorstand und bereits seit dem Jahr 2000 Beisitzer.

Auf dem Bild von links nach rechts: Wehrführer Bastian Salzwedel, Joachim Schliemann, Mike Mertlich, Markus Back, Marko Salzwedel, Michael Schuck und der stv. Wehrführer Florian Schliemann

Hauptfeuerwehrmann Marko Salzwedel ist seit 39 Jahren aktives Mitglied der Einheit und seit 32 Jahren gehört er als Beisitzer dem Vorstand an. Im Jahr 2015 hat er die Funktion des Gerätewartes übernommen und sich um die Wartung und Pflege von Ausrüstung und Gerät gekümmert. Aufgrund seines jahrzehntelangen Engagements für die Feuerwehr wurde er zum Löschmeister befördert und erhielt aus der Hand von Wehrführer Bastian Salzwedel eine entsprechende Beförderungsurkunde.

 

Als Zeichen der Anerkennung und Würdigung erfolgte eine weitere Ernennung. Brandmeister Joachim Schliemann ist nunmehr seit 38 Jahren aktives Mitglied in der Feuerwehr und seit 1985 Vorstandsmitglied. Bereits im Jahr 1980 hatte er die Tätigkeit des Gerätewartes der Einheit übernommen und pflichtbewusst 35 Jahre alles in Schuss gehalten und sich um Fahrzeug und Ausrüstung gekümmert. In seiner Dienstzeit hat er den Wechsel von drei Einsatzfahrzeugen erlebt und auch die Einführung von Atemschutzgeräten mitgestaltet. Einer der schönsten Momente in dieser Tätigkeit war sicherlich die Übernahme des einzigen neuen Löschfahrzeuges der Einheit Weinähr, unserem neuen KLF. Im Jahr 2013 fuhren wir zwecks Übernahme des neuen Kleinlöschfahrzeuges mit einer kleinen Gruppe der Wehrführung und selbstverständlich mit unserem Maschinisten Joachim nach Rendsburg, um im Werk von Ziegler unser neues Einsatzfahrzeug in Empfang zu nehmen.

Foto aus dem Jahr 2013 im Werk von Ziegler in Rendsburg (auf dem Bild Joachim Schliemann)

Zwei Jahren ist es nun her, dass Joachim auf eigenen Wunsch die Gerätewartfunktion weitergegeben hat. Joachim steht aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Jede Feuerwehr kann Stolz auf solch einen engagierte Kameraden sein.

Aufgrund von langjährigen und pflichtreuten Wirken für die Wehr wurde Brandmeister Joachim Schliemann zum ,,ersten Maschinisten‘‘ ernannt und erhält neben der Ernennungsurkunde den symbolischen ,,goldenen Schraubenschlüssel‘‘ der Einheit Weinähr.

Im Jahresbericht ging Wehrführer Salzwedel auf die 7 Einsätze aus dem Jahr 2016 ein. Die überwiegende Anzahl der Einsätze waren auch in diesem Jahr wieder Hilfeleistungseinsätze. Der stellvertretende Wehrführer Florian Schliemann lass den über 70 Termine umfassenden Tätigkeitsbericht vor. Die Wehr hat in diesem Jahr wieder aktiv am Dorfleben teilgenommen, war auch außerhalb präsent und hat an drei großen Feuerwehrjubiläen teilgenommen. Im vergangenen Jahr gab es wieder eine Vielzahl von Sitzungen, Schulungen und Besprechungen, so dass von einer enormen Zahl an Aktivitäten zu berichten war. 

Die Zahl der Mitglieder liegt aktuell bei 155, wovon 19 aktiv im Feuerwehrdienst sind.

Im Jahr 2016 wurden 26 Übungen abgeleistet. Die Anzahl der durchschnittlichen Übungsbesuche pro Kamerad liegt bei 15. Im diesem Jahr wurde auch eine Ganztagesübung durchgeführt, an der 11 Kameraden teilgenommen haben und somit zusätzliche 6 Ausbildungsstunden. Die Kameraden mit den meisten Übungsbesuchen sind: Mike Mertlich mit 24, sowie Volker und Bastian Salzwedel mit jeweils 23 Übungen. Insgesamt kommt die Einheit so auf über 600 Ausbildungsstunden.

Für einige Nachfragen sorgte eine Diskussion über die Alarm-Sirene auf dem Rathaus in Weinähr. Diese Sirene ist der einzige Alarmierungsweg für die Einheit und ist bei einem Einsatz in 2016 nicht angelaufen, was zur Folge hatte, dass die Einheit nicht zu einem Einsatz ausrücken konnte. Bereits in der Vergangenheit hatte es Probleme mit der Sirene gegeben. Der Wehrführer teilte der Versammlung mit, dass der Vorfall der Verwaltung und Wehrleitung gemeldet wurde und eine erste Prüfung stattgefunden hat. Zur genaueren Überprüfung muss ein Gerüst am Rathaus angebracht werden, um neben der Sirenensteuerung, den Motor unter der Anlage zu prüfen. Wann dies stattfinden soll, konnte Wehrführer Salzwedel leider nicht mitteilen, da er noch auf Rückmeldung wartet. 

Nach weiteren Themen, wie dem Resümee vom Feuerwehrfest, und der Planungen für das anstehende Jahr, schloss Wehrführer Salzwedel die Versammlung und der Abend fand seinen Ausklang bei geselligem und kameradschaftlichem Beisammensein.